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Der Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren

bep artikelbildDie Hessische Landesregierung hat sich der Bedeutung der frühen Bildung von Kindern mit ihrer Forderung „Bildung von Anfang an“ im Regierungsprogramm angenommen. Sie hat einen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren erstellt, der seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 durch das Hessische Kultusministerium und das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit implementiert wird.

Zielsetzung

Jedes Kind in Hessen soll möglichst früh, möglichst optimal und nachhaltig gefördert werden“, dies ist das erklärte Ziel der Hessischen Landesregierung.

Der Bildungs- und Erziehungsplan nimmt die besonders lernintensive Altersspanne von 0 bis 10 Jahren in den Blick und stellt das Kind in den Mittelpunkt aller Überlegungen und nicht mehr die Institution. Die gemeinsame Erarbeitung und Herausgabe eines Bildungs- und Erziehungsplans durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit und das Hessische Kultusministerium unterstreicht den Institutionen übergreifenden Aspekt.


Konzeptionsgrundlage

Nationale wie internationale Debatten über eine Neubewertung früher Bildung haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, sich verstärkt der kindlichen Entwicklung und Bildung in den ersten zehn Jahren zu widmen.

Unter Berücksichtigung neuester Forschungsergebnisse - aus der Entwicklungspsychologie, den Neurowissenschaften und der Erziehungswissenschaft - ist es Hessen gelungen, als erstes Bundesland einen Bildungs- und Erziehungsplan für die gesamte Altersspanne von 0 bis 10 Jahren zu erstellen und den Elementar- und Primarbereich besser miteinander zu verzahnen.

(Quelle: http://www.hessisches-kultusministerium.de > Bildungs- und Erziehungsplan)

Die Grundschule Körle

Die Bildungsinitiative „Bildung von Anfang an“ soll an allen hessischen Grundschulen und in vielen Kindertageseinrichtungen in die Praxis umgesetzt werden. Der Plan hat zum Ziel, jedes Kind von Geburt an in besonderer Weise zu fördern und die Bildungsbemühungen im frühkindlichen Bereich wie auch im Bereich der schulischen Entwicklung zu intensivieren. Dazu bedarf es der Zusammenarbeit aller an der kindlichen Bildung Beteiligten: der Eltern, der Kindertageseinrichtungen und der Grundschulen.

Die Grundschule Körle versucht gemeinsam mit der Kindertagesstätte Pfiffikus diese neue Bildungsinitiative von Beginn an durch tatkräftige Mitarbeit zu unterstützen. Zuvor schon hatte es eine intensive Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen gegeben. Jedoch begann mit der Gründung einer gemeinsamen Projektgruppe „SchuKi“ (Schule und Kindertagesstätte) ein neuer Abschnitt. Seither gibt eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit zwischen der Kita Pfiffikus und der Grundschule Körle. In zahlreichen gemeinsamen Vorbereitungssitzungen werden abwechslungsreiche Projekte zum Thema „Schulanfänger zwischen Kindertagestätte und Grundschule“ geplant und durchgeführt. Mehrmals im Jahr besuchen sich die Kinder in beiden Einrichtungen. Es wird zusammen gespielt, gemeinsam gesungen, gewandert, Sport getrieben und die Schulkinder lesen den Vorschulkindern Geschichten vor oder lernen mit ihnen an Rechenstationen.

Bei den gemeinsamen Aktionen lernen Schulanfänger schon vor Eintritt in die Schule die neue Schulumgebung kennen. Dabei entstehen neue Freundschaften. Mögliche Ängste vor dem Schuleintritt werden dadurch verringert.

Wie die Grundschule Körle den Bildung- und Erziehungsplan 0 – 10 „erlebt“, erfahren Sie in der nachstehenden Präsentation (PDF-Datei, ca. 5,5 Megabyte).

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